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Laut einem Artikel in der Zeit vom 14.August 2008 ist die gedruckte Zeitung vom Aussterben bedroht! Wenn die Umsatzzahlen weiterhin so zurück gehen wie bisher, liegt die letzte Zeitung 2048 im Briefkasten. Und Schuld an den zurückgehenden Zahlen ist das Internet. Um genau zu sein der Web 2.0 Gedanke. Die Huffingtonpost z.B. ist eine Internet Zeitung, die ihre Informationen von ihren Lesern bezieht. Aber woher beziehen die Leser die Informationen? Ja richtig, von der herkömmlichen Presse die auszusterben droht…
Wen es schon immer mal interessiert hat was ein MKI-Student so macht, der hat nun die Gelegenheit einen kurzen Einblick zu bekommen. Im Rahmen eines Projektes, welches über zwei Semester verläuft, wurde ein Film zu diesem Projekt gedreht. Momentan gibt es auf der Seite nur einen Trailer, aber ich denke ab dem 24. Juni sollte dort auch mehr zu finden sein. http://www.sopmovie.de/
Es scheint mir als ob es immer weniger Menschen gibt, die sich Gedanken dazu machen, wieviel sie von sich der Öffentlichkeit mitteilen wollen und welche Konsequenz das haben kann.
Ich erinnere mich dunkel an eine Zeit in der man vor dem “gläsernen Menschen” gewarnt hat. Und damals gabe es noch keine sozialen Netzwerke wie Kwick, StudiVZ oder Xing. Man hat sich noch gedanken darüber gemacht wieviel Informationen man über sich und sein Privatleben an die Öffentlichkeit weitergeben möchte.
Heute scheint es mir so als ob man gerne gläsern ist. Jeder gibt freiwillig alle möglichen Informationen in irgendwelchen Internetportalen preis. Warum? Gibt es in der heutigen Kultur vielleicht gar nichts mehr an einem gläsernen Menschen auszusetzen?
“Auch der Kaiserslauterner Informatikprofessor Hendrik Speck warnt vor allem junge Internetnutzer vor digitalem Exhibitionismus, wie er in Communities wie MySpace oder StudiVZ an der Tagesordnung ist. In letzterem Portal etwa, einem riesigen Studentenverzeichnis, gebe manch ein Studierender nicht nur Handynummer, Beziehungsstatus und politische Neigung an; häufig seien auf öffentlich zugänglichen Seiten auch Fotos von Besäufnissen zu sehen. Nicht jeder Personalchef wisse eine solche Trinkfreudigkeit zu schätzen.”
Quelle: http://www.wz-newsline.de/?redid=173849
An dieser Stelle möchte ich auch die Webseite Spock.com erwähnen - eine “Menschensuchmaschine”. Artikel dazu www.stern.de